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Naturwissenschaften zum Anfassen: Grundschüler lösen die Rätsel von Professor Funkenflug

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Am 18. und 19. Juni 2026 verwandelte sich die Edith-Stein-Schule Alzenau in ein geheimnisvolles Forschungslabor. Drei dritte Klassen der benachbarten Erich Kästner-Grundschule waren bei uns zu Gast, um sich auf eine ganz besondere Mission zu begeben.

„Hilfe, mein gesamtes Labor steht Kopf und meine Aufzeichnungen sind völlig durcheinander!“, so lautete die verzweifelte Nachricht in einem Brief des zerstreuten Professors Funkenflug, der unsere jungen Gäste direkt am ersten Projekttag erreichte. Die Mission war klar: Nur wenn es den Drittklässlern gelingt, die drei „Rätsel der Natur“ zu lösen, können die wertvollen Forschungsergebnisse des Professors gerettet werden.

Mit viel Begeisterung und Forscherdrang machten sich die Kinder an die Arbeit. In den Biologie- und Chemie-Fachräumen der Edith-Stein-Schule gab es an diesen Tagen für die Grundschüler viel zu entdecken.

Forscheralltag an der Realschule

Um den Geheimnissen der Natur auf die Spur zu kommen, griffen die Drittklässler selbst zu den Geräten:

Mikroskopieren: Mit geschultem Auge beobachteten sie kleinste Strukturen aus der Natur und staunten nicht schlecht, was sich alles im Verborgenen abspielt.

Flammenfärbung: Es wurde heiß und farbenfroh, als die Schüler unterschiedliche Salze in den Brenner hielten und die Flammen plötzlich in den buntesten Farben erstrahlten.

Chemie-Zauber: Hier verwandelten sich unscheinbare, farblose Flüssigkeiten wie von Geisterhand in leuchtende Farben – ein echter Höhepunkt für die kleinen Nachwuchsforscher.

Erfolg auf ganzer Linie

Nachdem die Schülerinnen und Schüler mit vereinten Kräften alle drei Rätsel der Natur entschlüsselt hatten, wartete die große Belohnung: Durch die gelösten Aufgaben ergab sich der richtige Code, mit dem sie die bis dahin verschlossene Schatzkiste des Professors öffnen konnten. Das Staunen war riesig, als sich der Deckel endlich hob und die kleinen Forscher ihre wohlverdiente Belohnung entdeckten!

Tatkräftige Unterstützung

Begleitet wurde diese ereignisreiche Expedition von den Lehrkräften Herr Sahin und Frau Hein. Doch sie waren nicht allein: Unterstützt wurden sie von den engagierten Tutoren unserer 9. Klassen. Unsere Neuntklässler zeigten den Gästen geduldig, wie man mit einem Mikroskop umgeht, erklärten die Sicherheit am Bunsenbrenner und standen mit Rat und Tat zur Seite, wenn ein Experiment einmal nicht sofort klappen wollte.

Die Stimmung an beiden Tagen war fantastisch. Wir haben uns sehr über den Besuch der Grundschule gefreut und hoffen, dass wir bei einigen Kindern das Interesse für die spannende Welt der Naturwissenschaften wecken konnten. Wer weiß – vielleicht sehen wir den einen oder die andere in ein paar Jahren bei uns als Schülerinnen und Schüler wieder?